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Erdalkalimetalle

Alle 118 Elemente mit eigenen Steckbriefen. Klicke auf eine Spaltenüberschrift, um die Liste zu sortieren.

Zwei Außenelektronen prägen die zweite Gruppe. Calcium und Magnesium kommen in vielen Mineralien vor; ihre typischen Ionen tragen die Ladung +2.

Werte verstehen:

Atommasse · u

Die Atommasse gibt die Masse eines Atoms an. Die Einheit u ist ein Zwölftel der Masse eines Kohlenstoff-12-Atoms. Bei natürlichen Elementen ist der Tabellenwert meist ein Mittelwert über ihre Isotope. Eine Zahl in eckigen Klammern bezeichnet dagegen die Massenzahl eines ausgewählten Isotops.

Ein Beispiel

Ein Sauerstoffatom besitzt im Mittel ungefähr 16 u. Ein Wassermolekül H₂O hat daher ungefähr 2 · 1 u + 16 u = 18 u.

Dichte · g/cm³

Die Dichte beschreibt, wie viel Masse in einem bestimmten Volumen steckt: ρ = m / V. Temperatur, Druck und die Form des Stoffes beeinflussen den Wert. Die Tabellenwerte beziehen sich auf Referenzbedingungen.

Ein Beispiel

1 cm³ Wasser besitzt ungefähr 1 g Masse. Bei einer Dichte von 2 g/cm³ würden 5 cm³ eines Stoffes eine Masse von 10 g besitzen.

Elektronegativität · Pauling-Skala

Die Elektronegativität beschreibt, wie stark ein gebundenes Atom die gemeinsamen Elektronen anzieht. Auf der Pauling-Skala werden die Elemente miteinander verglichen. Die Werte sind dimensionslos.

Ein Beispiel

In Wasser zieht Sauerstoff die Bindungselektronen stärker an als Wasserstoff. Dadurch entsteht am Sauerstoff eine negative Teilladung.

6 von 118 Elementen

4BeBeryllium9,0122Erdalkalimetalle221.5601,851,57[He] 2s²
12MgMagnesium24,305Erdalkalimetalle329231,7381,31[Ne] 3s²
20CaCalcium40,078Erdalkalimetalle421.1151,541[Ar] 4s²
38SrStrontium87,62Erdalkalimetalle521.0502,640,95[Kr] 5s²
56BaBarium137,33Erdalkalimetalle621.0003,510,89[Xe] 6s²
88RaRadium[226]Erdalkalimetalle729735,50,9[Rn] 7s²
6 Elemente

Alkalimetalle →

Die Elemente der ersten Gruppe besitzen ein Außenelektron. Sie bilden häufig einfach positiv geladene Ionen und reagieren meist kräftig mit Wasser. Wasserstoff gehört trotz seiner Position nicht zu den Alkalimetallen.

6 Elemente

Erdalkalimetalle →

Zwei Außenelektronen prägen die zweite Gruppe. Calcium und Magnesium kommen in vielen Mineralien vor; ihre typischen Ionen tragen die Ladung +2.

38 Elemente

Übergangsmetalle →

Im d-Block werden d-Unterschalen aufgefüllt. Viele dieser Metalle haben mehrere Oxidationsstufen und bilden farbige Verbindungen. Zahlreiche Vertreter werden als Katalysatoren verwendet.

12 Elemente

Weitere Metalle →

Diese Metalle liegen rechts vom d-Block. Aluminium, Zinn und Blei sind bekannte Vertreter. Ihre Bindungs- und Stoffeigenschaften unterscheiden sich deutlich voneinander.

7 Elemente

Halbmetalle →

Halbmetalle verbinden Eigenschaften von Metallen und Nichtmetallen. Silicium und Germanium sind wichtige Halbleiter. Die Zuordnung an der Grenze ist in verschiedenen Darstellungen nicht völlig einheitlich.

7 Elemente

Weitere Nichtmetalle →

Nichtmetalle besitzen sehr unterschiedliche Eigenschaften. Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel spielen eine zentrale Rolle in biologischen Stoffen.

5 Elemente

Halogene →

Halogene stehen in Gruppe 17. Sie besitzen sieben Außenelektronen und bilden häufig einfach negativ geladene Ionen. Fluor, Chlor, Brom und Iod zeigen bei Raumtemperatur verschiedene Aggregatzustände.

7 Elemente

Edelgase →

Die äußere Elektronenschale der Edelgase ist beim neutralen Atom vollständig besetzt. Das erklärt ihre geringe Reaktionsbereitschaft. Xenon kann unter geeigneten Bedingungen dennoch Verbindungen bilden.

15 Elemente

Lanthanoide →

Die Lanthanoide bilden die erste ausgelagerte Reihe. Ihre chemischen Eigenschaften ähneln sich stark. Viele spielen eine Rolle in Magneten, Leuchtstoffen und optischen Materialien.

15 Elemente

Actinoide →

Alle Actinoide sind radioaktiv. Uran und Thorium kommen natürlich vor; viele spätere Vertreter werden künstlich hergestellt. Die zweite ausgelagerte Reihe gehört zum f-Bereich des Periodensystems.